Handchirurgie · Schwelm bei Wuppertal
Morbus Dupuytren — Operation
Morbus Dupuytren — Operation
Morbus Dupuytren ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Hohlhand. Es bilden sich knotige Stränge, die die Finger (meist Ring- und Kleinfinger) zunehmend in eine Beugestellung ziehen. Die Erkrankung ist schmerzlos, schränkt aber die Handfunktion fortschreitend ein.
Die operative Behandlung (partielle Fasziektomie) entfernt das veränderte Gewebe und stellt die Streckfähigkeit der Finger wieder her. Der Eingriff erfordert handchirurgische Erfahrung und eine sorgfältige Nachbehandlung mit Ergotherapie.
Morbus Dupuytren ist eine chronische Erkrankung — ein Rezidiv ist möglich, die OP hält die Progression aber um Jahre bis Jahrzehnte auf.
Jeder Schritt wird persönlich vom Fachärzteteam der Wupper-Klinik begleitet.
Auf einen Blick
- Eingriff: Partielle Fasziektomie
- Dauer: 45–120 Minuten
- Narkose: Vollnarkose + Blutleere
- Ambulant oder stationär
- Fäden: 12–14 Tage
- Arbeitsfähig: 4 Wochen (Büro), 6–8 Wochen (Schwere Arbeit)
- Selbstzahlerleistung
Verwandte Behandlungen
Von der Beratung bis
zur Nachsorge
Jeder Schritt wird persönlich vom Fachärzteteam der Wupper-Klinik begleitet.
Diagnose
Klinische Untersuchung, ggf. Ultraschall oder Nervenleitgeschwindigkeit. Besprechung der Behandlungsoptionen.
OP-Planung
Individuelle Planung des Eingriffs. Aufklärung über Ablauf, Narkose und Nachbehandlung.
Eingriff
Operation in Vollnarkose mit Blutleere (Oberarmmanschette) — für optimale Sicht und Präzision. Mikrochirurgische Technik.
Nachbehandlung
Individuelle Nachsorge mit Schiene/Verband, ggf. Ergotherapie. Engmaschige Kontrolle bis zur vollen Funktion.
Ablauf der Dupuytren-Operation
Die OP wird empfohlen, wenn die Finger nicht mehr vollständig gestreckt werden können. Einfacher Test: Wenn die Hand nicht flach auf den Tisch gelegt werden kann (positiver Tischtest), ist der richtige Zeitpunkt für die OP gekommen.
Bei der Operation werden die veränderten Bindegewebsstränge unter Sicht freigelegt und sorgfältig entfernt — unter Schonung der Fingernerven und -gefäße. Bei fortgeschrittenen Stadien können Z-Plastiken für den Hautverschluss erforderlich sein. Eine Schiene wird für einige Wochen angelegt.
Morbus Dupuytren erfordert operative Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Dr. med. Eberhard Bohm bringt über 35 Jahre handchirurgische Expertise mit — von der Diagnostik über die OP bis zur koordinierten Nachbehandlung mit Ergotherapeuten.
Gut zu wissen
Die Morbus Dupuytren-Operation in der Wupper-Klinik wird von Dr. med. Eberhard Bohm persönlich durchgeführt — Facharzt für Plastische Chirurgie mit Zusatzbezeichnung Handchirurgie.
Dr. med. Eberhard Bohm
und das Fachärzteteam
In der Wupper-Klinik führt Dr. med. Eberhard Bohm alle handchirurgischen Eingriffe persönlich durch — von der Erstdiagnose über die Operation bis zur Nachbehandlung. Als Facharzt für Plastische Chirurgie mit Zusatzbezeichnung Handchirurgie verfügt er über langjährige operative Erfahrung.
Dupuytren-OPs erfordern fundierte handchirurgische Expertise. Dr. Bohm bringt über 35 Jahre mit.
Je nach Stadium und betroffenen Fingern wird der Eingriff maßgeschneidert geplant.
Das Team arbeitet eng mit Ergotherapeuten zusammen.
Individuelles Angebot nach dem Beratungsgespräch.
Häufige Fragen
Die wichtigsten Fragen — kompakt beantwortet.
Was ist Morbus Dupuytren?
Gutartige Bindegewebserkrankung der Hohlhand. Strangbildung zieht Finger in Beugestellung. Meist Ring- und Kleinfinger betroffen.
Wann sollte operiert werden?
Wenn Finger nicht mehr vollständig streckbar sind. Tischtest: Hand flach auf den Tisch — geht nicht? Dann OP sinnvoll.
Kann Dupuytren wiederkommen?
Ja, Rezidive sind möglich. Die OP hält die Progression aber um Jahre bis Jahrzehnte auf.
Ist Bewegungstherapie nötig?
Ja, Bewegungstherapie ist entscheidend für ein gutes funktionelles Ergebnis.
Gibt es Alternativen zur OP?
Im Frühstadium: Abwarten. Eine medikamentöse Therapie gibt es nicht. Bei fortgeschrittenen Stadien ist die OP die einzige wirksame Behandlung.
Was kostet die Behandlung?
Die Morbus Dupuytren-Operation ist eine Selbstzahlerleistung. Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie ein individuelles, transparentes Angebot.
Unser Prinzip
- ✓Individuelles, transparentes Angebot nach dem Beratungsgespräch
- ✓Kosten richten sich nach Methode, Umfang und individuellem Befund
- ✓Keine versteckten Kosten — alle Leistungen im Angebot enthalten
Nach dem Eingriff — was Sie wissen sollten
Dr. med. Eberhard Bohm und das Fachärzteteam begleiten Sie persönlich durch die Heilungsphase.
Nachsorge-Empfehlungen
- ✓Hand hochlagern (erste Tage nach der Morbus Dupuytren-OP)
- ✓Verband/Schiene tragen wie besprochen
- ✓Keine Belastung der Hand bis zur Freigabe durch Dr. Bohm
- ✓Ergotherapie oder Manuelle Therapie nach Anweisung beginnen
- ✓Wundkontrollen einhalten
- ✓Bei starker Schwellung, Taubheit oder Verfärbung sofort melden
Bei Fragen nach der Operation erreichen Sie uns unter 02336 · 470 49 00.
Mögliche Risiken & Nebenwirkungen
- ○Schwellung und Bluterguss (1–2 Wochen)
- ○Vorübergehendes Taubheitsgefühl
- ○Narbenschmerz (vorübergehend)
- ○Bewegungseinschränkung (vorübergehend)
- ○Infektion (selten)
- ○Nervenreizung (selten, meist vorübergehend)
Alle Nachkontrollen werden persönlich vom Fachärzteteam durchgeführt.
Persönliche Beratung — unverbindlich
Vereinbaren Sie Ihr Beratungsgespräch in der Wupper-Klinik in Schwelm — persönlich, fachärztlich, ohne lange Wartezeiten.
